Foto: Simon Marin Petit

Liebe Freunde der Musik,

Diesmal widmen wir uns ganz Claude Debussy und den Komponisten, die einen besonderen Einfluss auf sein Schaffen hatten, nämlich Jean-Philippe Rameau und Isaac Albéniz. Bei der Interpretin handelt es sich diesmal um keine Geringere als die Pianistin Ida Pelliccioli, die mit diesem Konzert ihr Debüt im Musikstudio feiert! Sie zählt zu den wenigen Pianistinnen und Pianisten, die Unterricht vom weltberühmten Interpreten Jorge Luis Prats erhielten und sie bereiste auf ihren Tourneen bereits die ganze Welt, insbesondere Europa und Kanada. Moderne Musik liegt ihr hierbei ebenso am Herzen wie Klassiker und so war sie schon des Öfteren bei Uraufführungen moderner Kompinsten wie Raffaele Bellafronte und Jean-Luc Gillet zu hören.
Neben ihrem Wirken als Pianistin ist sie bereits auch schon in diversen Rollen bei Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen, u.a. in den Staffeln 1 und 2 der amerikanischen Serie „Find me in Paris“, natürlich in der Rolle einer Pianistin. Ihren detaillierten Lebenslauf finden Sie am Ende der Seite.

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

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Freuen Sie sich mit uns wieder auf ein wunderschönes Hörvergnügen!

Samstag, 12. Juni 2021

17:00 Uhr

im
Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Anmeldung

Eintritt: 30,- € / 15,- € erm.

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Programm:

„Debussy und Einflüsse“

Jean-Philippe Rameau (1683 – 1764)
Suite in a-Moll aus den Nouvelles Suites für Cembalo

Claude Debussy (1862 – 1918)
Hommage à Rameau
aus den Images – Livre I (1904)

***

Isaac Albéniz (1860 – 1909)
Suite Antigua nº 3: Minuetto und Gavotte

La Vega

Claude Debussy (1862 – 1918)
La Puerta del Vino

Soirée à Grenade

Masques

Ida Pelliccioli

Porträt von Ida Pelliccioli

Foto: Nick Guttridge

Ida Pelliccioli wurde in Bergamo, Italien, geboren. Sie studierte am Conservatoire de Région in Nizza und an der Ecole Normale de Musique de Paris – Alfred Cortot in der Klasse von Serguei Markarov, Unesco Artist for Peace. Während ihres Studiums erhielt Ida Pelliccioli mehrere Stipendien, darunter eines der Zygmunt-Zaleski-Stiftung und eines der Fondation Albert Roussel.
Ida Pelliccioli nahm an einer Reihe von Meisterkursen teil, u.a. bei Jean-Claude Pennetier, Gerard Wyss und erhielt ein Doppeldiplom in Interpretation und Pädagogik an der École Normale in Paris.
Künstlerische Anleitung erhielt sie von Norma Fisher, die am Royal College of Music in London unterrichtet sowie von Stephen Gutman. Sie ist zudem eine der wenigen Pianistinnen, die von dem kubanischen Konzertpianisten Jorge Luis Prats unterrichtet wurden.
Ida entschied sich, den internationalen Wettbewerbsdruck zu meiden und erwarb, bevor sie hauptberuflich Pianistin wurde, ein doppeltes Master-Diplom an der Universität Sorbonne – in italienischer Literatur und in altgriechischer Geschichte, wobei sie sich bei letzterem auf die Musikpraxis während der hellenistischen Periode spezialisierte.
Ida ist bereits in ganz Europa und Kanada aufgetreten. In 2021 wird sie ihr Debüt in Serbien, Estland, Litauen, der Slowakei, Island und Australien geben. Im Februar 2018 gab sie ein Solo-Recital in Mailand unter der Schirmherrschaft von Yamaha Italien. Ida zeigt großes Interesse an zeitgenössischer Musik und wird 2021 Werke der folgenden Komponisten uraufführen – Raffaele Bellafronte und Jean-Luc Gillet.
Ida war schon immer offen für andere Formen der Kunst und Kollaborationen. In den Jahren 2015 und 2016 arbeitete sie in Paris mit Florian Pautasso, einem jungen Regisseur, bei der Entstehung seines Stücks „Notre foyer“ zusammen.
Außerdem stand sie in der Rolle einer Pianistin für die amerikanische TV-Serie „Find me in Paris“ – Staffel 1 und 2 (2017/2018) und die französische Serie „Munch“ (2018) vor der Kamera. Im Jahr 2019 wurde sie für die Doppelrolle der Pianistin in dem Kurzfilm „Quand on ne sait pas voler“ engagiert unter der Regie von Thomas Keumurian und produziert von FILMO.

Ihren Kanal auf YouTube finden Sie hier.

 

Interviews:

https://crosseyedpianist.com/2019/06/13/meet-the-artist-ida-pelliccioli-pianist/

http://www.pianistique.com/home/french-interviews/90-ida-pelliccioli

 

Rezensionen (ins Deutsche übersetzt):

„Der Aufbau ihrer Programme hat eine zutiefst musikalische Begründung (…) eine musikalische Harmonie und Konsistenz durch Vielfalt, die die Neugierde des Hörers weckt. (…) Albeniz‘ Stück „La Vega“ stellt bereits große pianistische Herausforderungen dar, die Ida Pelliccioli mit großer Musikalität brillant umsetzt.“
(September 2020 – Eijsden, NL)
Jean-Marc Warszawski – für die Online-Rezension musicologie.org

„Ein schönes Konzert, hervorragende Interpretationen, sehr saubere Interpretation von Rameaus barockem Meisterwerk. Ein intelligentes Programm, eine geeignete Auswahl von Stücken für einen effektiven Klangweg zwischen kohärenten Komponisten.
Eine Naturgewalt, Ida Pelliccioli hat ihren eigenen Stil. Studie, Balance und Leidenschaft werden von dieser jungen Pianistin vermittelt, die mit Feurigkeit und Effektivität auftritt. Ein volles Haus für einen Vormittag mit exzellenter Musik. Viel Beifall, sehr verdient für Ida Pelliccioli. Eine wunderbare Zugabe von Domenico Scarlatti, die uns alle verzaubert hat. Ein unvergessliches Konzert. »
(Rezital in der Villa Pignatelli, Neapel am 27. Oktober 2019)
Massimiliano Cerrito – Gründer/Präsident des Festival Barocco Napoletano

„Eiserne Hände, aber mit samtener Eleganz: Ida Pellicciolis technische Fähigkeiten lassen uns die Komplexität der Stücke vergessen, zur größten Freude des Publikums. »
Fabrice Fenoy – Künstlerischer Leiter des Festivals „Un piano sous les arbres“

„Es wäre zu beschränkt, über ihr Spiel im Sinne von Virtuosität zu sprechen: natürlich können ihr kraftvolles Spiel, ihre schnellen Tempi, ihre Energie, ihre Andeutung, ihre Entschlossenheit beeindrucken, aber jenseits eines Tastengefühls, bei dem Präzision und Regelmäßigkeit ihren Anschlag nicht vor Zartheit bewahren, möchte ich die Intelligenz hervorheben, mit der die Stücke gespielt werden, was sich während eines Konzerts in einer spektakulären Konzentration ausdrückt. Ida Pelliccioli ist eine echte Musikerin. Sie hat sicherlich ein vielversprechendes Talent, das wir mit Zuversicht und Freude aufblühen sehen können. »
Patrice Martinet – Direktor des Athénée Theaters in Paris

„Ich erwarte sehr gute Dinge von Idas Talent und Sensibilität“
Jorge Luis Prats – kubanischer Konzertpianist

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung: Otto von Kotzebue präsentiert „Reflexionen“
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755