Foto: Stefan Schweiger

Liebe Freunde der Musik,

Es ist uns eine besondere Ehre, Menno van Delft im Musikstudio begrüßen zu dürfen! Als ausgewiesener Experte für das Cembalo und Clavichord konzertierte er sowohl als Solist als auch als Generalbassspieler auf der ganzen Welt, gewann bedeutende Preise und gehört inzwischen weltweit zu den prominentesten Interpreten seiner Zunft.

Dieses Konzert war schon seit langer Zeit geplant, aber auch hier hat uns Corona wieder und wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht – bis jetzt! Freuen Sie sich auf einen genussvollen Abend mit Klängen des niederländischen Komponisten Jan Pieterszoon Sweelinck, des Briten Dr. John Bull sowie von François Couperin und seinem Großneffen Armand-Louis Couperin und schließlich von Wolfgang Amadeus Mozart.

Eine grandiose Tour durch den Barock bis hin zur Klassik!

Samstag, 25. September 2021

17:00 Uhr

im
Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Hygienestandards:

Wir bitten um folgende Nachweise (bitte als QR-Codes – entweder digital oder ausgedruckt):

– entweder ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest
– Nachweis einer doppelten Impfung gegen Covid19
– Nachweis über die Genesung einer Covid19-Infektion

Es gilt Maskenpflicht bis zu den Sitzplätzen!

Mehr Informationen finden Sie hier.

Programm:

1. Teil – Ruckers

 Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621):
Toccata in C (C2)
Onder een linde groen 

 Dr. John Bull (1562 – 1628)
Pavan & Galliard in the second mode (MB 77+78) 
The King’s Hunt (MB 125) 
In Nomine 9 (MB 28) 

PAUSE

 2. Teil– Taskin 

François Couperin (1668–1733): 
Prélude in g-Moll (aus “L’Art de toucher le clavecin, Paris, 1716)

Aus Ordre 1 (Paris, 1713)
– Allemande L’Auguste
– Seconde courante
– Sarabande
– Les Silvains  

Armand-Louis Couperin (1727–1789):
Suite in B-Dur (Paris, 1751)

– La Turpin
– Gavotte 1 + 2
– Menuet 1 + 2
– La de Breüil
– L’Affligée
– L’Enjouée 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):
Zwölf Variationen über “Ah, vous dirai-je, Mamam”
(Komponiert in Paris, 1778) 

Gespielt auf einer Kopie aus dem Museum von Edinburgh. Nach Ruckers /Taskin.
1985 gebaut von Michael Latcham.  

Anmeldung

Eintritt: 30,- €

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Menno van Delft

Foto von Menno van Delft am Instrument

Foto: Adam Binks

Menno van Delft (Amsterdam, 1963) studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaft am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam, am Königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Universität von Utrecht. Zu seinen Professoren gehörten Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders.
1988 gewann Menno van Delft den Clavichord-Preis beim C. Ph. E. Bach-Wettbewerb in Hamburg und gab anschließend sein Debüt beim Holland Festival Alte Musik Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa und den U.S.A. und machte zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen.
Als Continuospieler und Solist trat Menno van Delft mit Pieter Wispelwey, Bart Schneemann und Jacques Zoon sowie mit der Nederlandse Opera, Al Ayre Español, Nederlands Blazersensemble, Cantus Cölln, Koninklijk Concertgebouworkest, Nederlands Kamerkoor, Nederlandse Bachvereniging auf und machte Aufnahmen für Labels wie Globe, Deutsche Harmonia Mundi, Chandos, Channel Classics, Capriccio, EMI und Decca.
Mit Johannes Leertouwer und dem Schönbrunner Ensemble (mit Marten Root und Viola de Hoog) nahm er J. S. Bachs sechs Violinsonaten und das Musikalische Opfer auf. Menno van Delft nahm J. S. Bachs Kunst der Fuge und Klaviertoccaten auf und beteiligte sich an einem CD-Projekt mit dem gesamten Klavierwerk von Jan Pieterszoon Sweelinck, das 2003 mit dem Edison- und dem Deutschen-Schallplatten-Kritik Preis ausgezeichnet wurde. 2004 erschien bei Teknon die erste einer Reihe von Aufnahmen auf bedeutenden historischen Clavichorden: Sonaten und Variationen von J. G. Müthel auf dem 1763er J. A. Hass-Clavichord aus der Russell Collection in Edinburgh.
Eine Aufnahme auf zwei Clavichorden des MIM in Berlin (dem Hass von 1728 und dem Horn von ca. 1793) und eine Aufnahme für Resonus mit den sechs Partiten von J.S. Bach auf dem Hoffmann-Clavichord von 1784 in Hatchlands stehen kurz vor dem Erscheinen.
Zusammen mit Siebe Henstra bildet er das Clavichord-Duo Der Prallende Doppelschlag. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Basso continuo am Konservatorium in Amsterdam (ehemals Sweelinck Conservatorium) und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung: Ruth Tauchert
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755