Foto: Marc Hermann

Babykonzert: Von Mozart zu Cage

Musik ist eine instinktive Ursprache des Menschen. Der Mythos, dass Mozarts Musik Babys schlauer macht, ist gar nicht so abwegig. Die heitere, positive Energie seiner Musik stimuliert Erwachsene wie Babys gleichermaßen. Babys lieben alles, was sich wiederholt. Daher ist für sie die Variationenform – wie in Mozarts „12 Variationen über ,Ah, vous dirai-je, Maman’” – wie geschaffen.

Unser Gehirn – auch das von Babys – unterscheidet intuitiv zwischen Musik „aus der Konserve” und Live-Musik. Live-Musik ist unersetzbar und bietet einen viel intensiveren Hörgenuss als eine CD. Das Konzert schlägt eine Brücke zwischen Mozart und John Cage. Cage war sowohl Komponist als auch Philosoph. In seiner Musik hat er sich etwas Kindliches bewahrt. In seinem Stück „In a Landscape” taucht der Zuhörer bei einer träumerischen Melodie, die sich mehrmals wiederholt, in eine zeitlose Seelenlandschaft ein. Das Konzert ermöglicht nicht nur den Babys eine erste Begegnung mit der Hochkultur, sondern auch den Eltern ein entspanntes gemeinschaftliches Erlebnis mit ihren Kindern.

Bitte beachten:

Das Konzert ist ausschließlich für Eltern mit Kind(ern) bis zum 2. Lebensjahr konzipiert. Leider ist es daher nicht möglich, ältere Kinder mitzubringen.

Dauer: 45 – 60 Minuten

Die Anmeldung ist verbindlich.

Sonntag (1. Advent) 28. November 2021

15:30 Uhr

im
Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Hygienestandards:

Wir bitten um folgende Nachweise (bitte als QR-Codes – entweder digital oder ausgedruckt):

– entweder ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest
– Nachweis einer doppelten Impfung gegen Covid19
– Nachweis über die Genesung einer Covid19-Infektion

Es gilt Maskenpflicht bis zu den Sitzplätzen!

Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Maskenpflicht befreit.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Anmeldung

Eine Spende von mindestens 15,- € wird erbeten.

Mit dem ausfüllen der unteren Felder können Sie sich bequem Karten reservieren. Bitte beachten Sie unsere  Datenschutz-Bestimmungen:

Kartenreservierung (freier Eintritt)

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Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
12 Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman”

John Cage (1912 – 1992)
In a Landscape

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sonate in A KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca Allegretto

Yin Chiang

Foto Yin Chiang mit ihrer Tochter

Foto: Marc Herrmann

Yin Chiang wurde in Taipeh, Taiwan, geboren, wo sie im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt. Bevor sie 1995 nach Europa ging, besuchte sie spezielle Musikschulen in Taipeh. Sie setzte ihr Klavierstudium am Mozarteum in Salzburg bei Peter Lang und Hans Leygraf fort, wo sie mit dem Titel „Magistra Artium“ abschloss. Anschließend studierte sie bei Pierre-Laurent Aimard an der Kölner Musikhochschule (HfMT), wo sie mit dem „Konzertexamen“ für Kammer- und zeitgenössische Musik abschloss.

Ihren ersten Soloauftritt mit Orchester hatte sie im Alter von elf Jahren auf einer Tour in Taiwan. Des Weiteren trat sie im Alter von 16 Jahren auf einer Tournee in China auf. Sie spielt bereits bei diversen hochrangigen Ensembles, darunter die Salzburger Kammerphilharmonie, das Leopoldinum Kammerorchester, Salzburger Musici Quartett, ETA Hoffmann Trio, Kölner Sänger, Duo Ensemble Présence, Ensemble Garage, Ensemble 20/21, Ensemble DuoPlus, Artwork Ensemble und das Gunnar Berg Ensemble. Außerdem war sie zu Gast bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie und dem Klangspuren Festival (beide Österreich), bei der Lucerne Festival Academy (Schweiz), dem Acanthes Festival (Frankreich), dem Temporada Avuimúsica Festival (Barcelona), der New Music Week (Shanghai), dem Hörfest, Music with innovative Expressions (Taipeh) und dem China Time Festival (Hamburg). Mit der Weltpremiere von Spencer H. Shedlers „Refraction“ für Klavier solo debütierte sie 2002 bei der renommierten Mozartwoche in Salzburg. Sie war als Pianistin und Musikdirektorin für zwei zeitgenössische Opernproduktionen an der Kölner Kammeroper engagiert: „Die Edelweißpiraten“ von Snezana Nesic 2007/08 sowie die „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann 2008/09.

Yin Chiang erhielt Stipendien vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Gisela und Erich Andreas in Berlin und der Kunststiftung NRW in Deutschland. Ihre Auftritte mit Werken für Klavier solo von Luciano Berio wurden im italienischen Fernsehen ausgestrahlt, und viele ihrer Live-Auftritte wurden von Radiosendern wie Ö1, DRS2, WDR und dem „Institut für Forschung und Koordinationstechnik / Musik“ (IRCAM) übertragen.

Yin Chiangs Schwerpunkt ist die zeitgenössische Musik, was aus ihrer Zusammenarbeit mit den Komponisten György Kurtág, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Marco Stroppa, Toshio Hosokawa, Matthias Pintscher und Pierre Boulez u.v.a. ersichtlich wird. Seit 2008 gibt sie regelmäßig Konzerte und Meisterkurse für zeitgenössische Musik an verschiedenen Musikuniversitäten in China und Taiwan.

2006 erwarb sie die österreichische Staatsbürgerschaft. Von 2011 bis 2012 unterrichtete sie am Shanghai Conservatory of Music. 2012 gründete sie das C-Camerata Ensemble für zeitgenössische Musik in Taipei. Zwischen 2013 bis 2015 übersetzte sie C.P.E. Bachs „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ ins Chinesische. 2015 nahm sie die CD „C.P.E. Bach: 8 Sonaten für das Klavier“ auf.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung: Ruth Tauchert präsentiert „Timing“
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755