Foto: Hiroyuki Ikezi

Der Termin wurde verschoben. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben.

Liebe Freunde der Musik,

Sara De Ascaniis durften wir bereits 2019 mit einem eindrucksvollen Konzert für 4 Hände zusammen mit Georgy Voylochnikov erleben.  Diesmal tritt Sie zusammen mit dem Violinisten Irakli Tsadaia auf. Beide sind hoch renommierte Preisträger diverser Wettbewerbe. Weitere Informationen können Sie ihren Lebensläufen weiter unten entnehmen.

Freuen Sie sich auf ein spannendes Konzert mit Werken des 19. und 20. Jahrhunderts der Komponisten Claude Debussy, Sergei Prokofjew und Cesar Franck! Das genaue Programm finden sie weiter unten.

Samstag, 08. Mai 2021

17:00 Uhr

im
Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Anmeldung

Eintritt: 30,- € / 15,- € erm.

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Programm:

Claude Debussy (1862-1918)
Prélude à l’après-midi d’un faune, L.86
(Bearbeitung von Jascha Heifetz)

Sergei Prokofjew (1891-1953)
Sonate n. 2
I. Moderato
II. Presto
III. Andante
IV. Allegro con brio

Cesar Franck (1822-1890)
Sonate a Dur
I. Allegretto ben moderato
II. Allegro
III. Ben moderato: Recitativo- Fantasia
IV. Allegretto poco mosso

Sara De Ascaniis

Foto: Dana Ross

In einer Musikerfamilie geboren, begann Sara De Ascaniis im Alter von zwei Jahren nach Gehör Klavier zu spielen und dabei selber zu improvisieren. Mit sieben Jahren trat sie in das Musikkonservatorium „Arrigo Pedrollo“ in Vicenza ein, welches sie 2006 mit Auszeichnung abschloss. Danach setzte sie ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Claudius Tanski fort. Dort absolvierte sie 2014 das Masterstudium in der Klasse von Imre Rohmann, ehemaliger Student von Ferenc Rados und György Kurtàg.
Im alter von neun Jahren wurde sie bereits Siegerin von diversen Wettbewerben wie zum Beispiel der J.S. Bach Preis von Sestri Levante, Recanati Preis, Minerbio Musikwettbeewerb, Rospigliosi Wettbewerb von Lamporecchio, Matteo Molinari Preis und Kammermusik Auszeichnung am Konservatorium von Vicenza, „Junge Talente“ von Venedig, Silvio Omizzolo Preis von Padua, Vito Frazzi Preis von Florenz, Mozartpreis am Mozarteum Salzburg, Internationaler Klavierwettbewerb von Baden-Baden.
Sie erhielt wichtige musikalische Impulse von renommierten Klavierpädagogen wie Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov, Leonid Margarius, Benedetto Lupo, Boris Petrushansky, Lilya Zilberstein und besonders Konstantin Bogino, Mitglied des Trio Tschaikowskys. Unter seiner Leitung absolvierte sie das Postgraduale Studium am Konservatorium Cesare Pollini in Padua.
Im Laufe der Jahre hat sie eine besondere Leidenschaft für die Kammermusik entwickelt und ist häufig mit verschiedenen Besetzungen vom Duo bis zum Quintett aufgetreten. Dabei hat sie mit Künstlern wie Wolfgang Redik, Rainer Schmidt, Igor Ozim, Enrico Bronzi und Alois Brandhofer gearbeitet.
Ihre Auftritte als Solistin und Kammermusikerin haben sie durch Europa, in Kanada und in den USA geführt, wo sie in berühmten Konzertsälen wie La Fenice in Venedig, Teatro dal Verme in Mailand, Teatro Bibiena in Mantua, Ehrbar-Saal in Wien, Wiener Saal in Salzburg, Steinway-Haus in München, Joseph-Joachim-Konzertsaal in Berlin, Tanna Schulich Hall in Montréal und Bing Theatre in Los Angeles konzertiert hat.
Seit ihr Debüt mit Mozart Klavierkonzert K414 im Alter von elf Jahren ist Sara mit verschiedenen Orchester aufgetreten, unter anderen das Symphonieorchester von Padua und das Symphonieorchester von Chioggia, mit denen Sie die Klavierkonzerte von Schumann und Beethoven (n.3) interpretiert hat. Sie wurde bei verschiedenen Festivals eingeladen, zum Beispiel beim Internationalen Festival von Lucca, „Società dei concerti“ von Mailand, Oberhausener Festival, Internationaler Konzertverein Bodensee, Aurora Chamber Music Festival in Schweden, Salzburger Kammermusik Festival, „iPalpiti“ Festival in Los Angeles (California). In Los Angeles wurde ihr Konzert im Bing Theatre von der nationalen Rundfunk KUSC übertragen.
2020 hat sie an eine Live-Aufnahme über die Klaviersonaten von Sergej Prokofiev teilgenommen, die im selben Jahr als CD von dem Label Velut Luna veröffentlicht wurde. Für das Jahr 2021 ist das Erscheinen ihres Albums „Fantasien“ mit Werken von Schumann, Chopin und Skrjabin geplant.
Sie widmet sich mit Begeisterung dem Klavierunterricht und ist Dozentin für Klavier an der Städtischen Musikschule in Berlin- Köpenick. Außerdem ist sie Professorin bzw. Gastprofessorin am Staatlichen Konservatorium in Italien (Konservatorium Luca Marenzio von Brescia im Jahr 2019 und Konservatorium Cesare Pollini von Padua in den Jahren 2018, 2019 und 2021).

Irakli Tsadaia

Porträt von Irakli Tsadaia

Foto: Tatiana Fettich

Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Jugend Musiziert, Louis-Spohr International Violin Competition in Weimar, Paganini International Competition in Moskau und International Violin Competition Valsesia Musica in Italien, lebt der aus Georgien stammende Violinist Irakli Tsadaia seit 1990 in Deutschland und tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker in vielen europäischen Ländern und in den USA auf.
In einer Musikerfamilie in Tbilisi geboren, hat Irakli bei den Mitgliedern vom Georgian State Quartet Tamaz Batiaschvili und Konstantin Vardeli mit dem Musikunterricht angefangen. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde er in Moskau von Galina Turchaninova, Lehrerin von Maxim Vengerov unterrichtet und mit 13 Jahren wurde er am Konservatorium in München aufgenommen. Er nahm an Meisterkursen von Alexander Brussilovsky, Boris Garlitzky, Felix Andrievsky und Victor Tretjakov teil. 2002 setzte er sein Studium bei Prof. Tretjakov an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln fort.
Seine Interpretationen vom Tschaikowskys Violinkonzert, Introduction and Rondó Capriccioso von Saint-Saëns, Zigeunerweisen von Sarasate und Four Seasons von Piazzolla wurden vom ARD, SWR, BR (Bayerischer Rundfunk) sowie vom nationalen georgischen Rundfunk übertragen. Piazzollas Four Seasons hat er 2007 als Solist mit dem Kölner Klassik Ensemble aufgenommen und wurde als CD von Sony BMG herausgegeben. Im Jahr 2012 war er Finalist bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg und wurde zwischen 1.003 Teilnehmer für das Schlusskonzert im Rahmen der Salzburger Festspiele ausgewählt.
Er wird regelmäßig zu renommierten Festivals in Deutschland und im Ausland eingeladen. Seit 2010 ist er mehrmals beim iPalpiti Festival (California) Solist gewesen und trat in berühmten Konzertsälen wie Disney Hall und Bing Theatre in Los Angeles, Temple Performing Arts Center in Philadelphia, Recanati Auditorium in Tel Aviv, Solitär am Mozarteum Salzburg auf. 2013 bis 2018 war er Konzertmeister des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und seit 2018 ist er stellvertretender Konzertmeister beim Beethoven Orchester Bonn. Irakli spielt eine Geige von Giovanni Paolo Maggini aus dem 17. Jahrhundert, die er als außergewöhnlicher junger Künstler durch die Stiftung der Musikhochschule Köln bekommen hat.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung: Otto von Kotzebue präsentiert „Reflexionen“
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755