Fotos: Antonin Cohen und Stefan Panfili

Liebe Freunde der Musik,

es ist uns eine Freude, die Pianistin Myriam Barbaux-Cohen erneut im Musikstudio begrüßen zu dürfen. Diesmal tritt sie gemeinsam mit dem Violinisten Jean-Samuel Bez auf und gemeinsam werden Sie uns eine klangvolle Zusammenstellung aus Werken von Franz Schubert und Mel Bonis präsentieren.

Myriam Barbaux‑Cohen überzeugt durch feinsinnige Klangkultur, poetische Tiefe und ein besonderes Engagement für selten gespielte Werke. Ihre vielgelobten Alben zu Granados und Bonis brachten ihr mehrere Opus‑Klassik‑Nominierungen ein. Ausgebildet in Gennevilliers und am Rachmaninow‑Konservatorium in Paris, verbindet sie Repertoire des 19./20. Jahrhunderts mit zeitgenössischer Musik und arbeitet eng mit heutigen Komponisten zusammen.

Jean‑Samuel Bez ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker mit starkem Fokus auf zeitgenössische Musik. Seine umfangreiche Diskografie, seine Arbeit im Trio Spilliaert sowie Kooperationen mit Künstlern verschiedenster Genres zeigen seine stilistische Offenheit. Als Preisträger mehrerer Wettbewerbe und künstlerischer Leiter des Festivals SineMuro prägt er vielfältige musikalische Projekte.

Weitere Informationen zu den Musikern finden Sie weiter unten.

Samstag, 20. Juni 2026

17 Uhr

Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Anmeldung

Eintritt: 30,- €

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Kartenreservierung

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PROGRAMM:

Franz Schubert (1797-1828)
Sonatine Nr.3 für Violine und Klavier
Allegro giusto – Andante – Menuetto – Allegro moderato

Mel Bonis (1858-1937)
Sonate für Violine und Klavier 
Moderato – Presto – Lento – Final.Con moto

Pause

Franz Schubert
Violin Sonate in A-Dur Grand Duo D 574
Allegro moderato – Scherzo – Andantino – Allegro vivace

Myriam Barbaux-Cohen

Die Pianistin Myriam Barbaux-Cohen zeichnet sich durch große Sensibilität und einen sehr persönlichen, poetischen Zugang zur Musik aus. Ihr Repertoire ist geprägt von emotionaler Tiefe und feinen Nuancen. Ihre beiden Alben, die Enrique Granados (2020) und Mel Bonis (2022) gewidmet sind und beim Label Ars Produktion erschienen, spiegeln ihr Engagement für selten gespielte Werke wider, insbesondere für die Wiederentdeckung von Komponistinnen.

Ihr erstes Album mit Werken von Granados wurde von der Fachpresse (Diapason, Classica, Crescendo Magazine, Wiener Zeitung) einhellig gelobt. Hervorgehoben wurde die Klarheit ihres Spiels, die Vielfalt ihrer klanglichen Palette sowie eine Virtuosität, die stets im Dienst der Poesie steht. Für dieses Album erhielt sie bereits 2020 eine Nominierung bei den Opus Klassik.

Mit ihrem zweiten Album, das der Musik von Mel Bonis gewidmet ist, bietet Myriam Barbaux-Cohen eine nuancierte und inspirierte Interpretation eines dichten und zugleich feinsinnigen Œuvres, das Kraft und Ausdruck vereint.

Im Jahr 2022 wurde sie mit zwei weiteren Nominierungen bei den Opus Klassik ausgezeichnet – in den Kategorien Solistisches Album und Nachwuchstalent –, was die internationale Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit unterstreicht.

Sie ist Preisträgerin des Prix de Piano und des Prix de Musique de Chambre des Conservatoire de Gennevilliers und absolvierte zudem das Konzertexamen am russischen Konservatorium Serge Rachmaninow in Paris.

Getreu ihrem Wunsch, originelle Repertoires zu verteidigen, programmiert Myriam Barbaux-Cohen regelmäßig Werke von Komponisten und Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Parallel dazu gilt ihr besonderes Interesse der zeitgenössischen Musik; sie arbeitet mit heutigen Komponisten zusammen und interpretiert deren Werke bei Konzerten und zeitgenössischen Musikveranstaltungen.

www.myriambarbaux-cohen.com

Jean-Samuel Bez

Der Geiger Jean-Samuel Bez widmet sich vor allem der Kammermusik und gibt jährlich mehr als 100 Konzerte weltweit. Mit besonderer Leidenschaft engagiert er sich für zeitgenössische Musik und liebt es, ausgetretene Pfade zu verlassen.

Seine Diskografie umfasst Fantaisies (2022, Klarthe) mit Jean-Luc Therrien, Étincelles (2025, Passavant) mit Louise Akili sowie Secrets (2025, Klarthe) im Rahmen des Projekts Paganini in Paris mit Raphaël Béreau. Seit 2016 ist er Mitglied des Trio Spilliaert, mit dem er Monografien zu Désiré Pâque (2021, Cyprès) und Jacqueline Fontyn (2022, Cybele) eingespielt hat, außerdem Augusta (2023) mit dem Kollektiv Sonic Gate. Darüber hinaus arbeitet er im Studio und auf der Bühne mit der isländischen Gruppe Árstíðir zusammen.

Als künstlerischer Leiter des Festivals SineMuro und Koordinator der Sotiropoulos Camerata ist er Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim Internationalen Luigi-Zanuccoli-Wettbewerb (Italien, 2017). Zu seinen Lehrern zählten Igor Volochine, Pavel Vernikov und Véronique Bogaerts, bevor er sein Studium an der MDW Wien bei Michael Frischenschlager abschloss.

www.jeansamuelbez.com

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

 

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung: Otto von Kotzebue
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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